Tarifvertrag friseurhandwerk gehalt

Sektorübergreifende Rahmenvereinbarungen basieren auf Artikel 155 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Darin heißt es, dass der Dialog zwischen den europäischen Sozialpartnern "zu vertraglichen Beziehungen, einschließlich Vereinbarungen, führen kann". Der sektorübergreifende soziale Dialog wird von den Sozialpartnern auf EU-Ebene (EGB, BUSINESSEUROPE, CEEP, European Association of Craft, Small and Medium Sized Enterprises (UEAPME) und Eurocadres (Rat der Europäischen Berufs- und Führungskräfte) und dem Europäischen Verband der Führungskräfte und Führungskräfte (CEC) durchgeführt. Die KEG nimmt als Teil der EGB-Delegation am Dialog teil. Europäische sektorale Vereinbarungen werden zwischen den Sozialpartnern geschlossen, die auf europäischer Ebene auf sektoraler Basis über ausschüsse für den sektoralen sozialen Dialog organisiert werden. Beispiele für sektorale Vereinbarungen sind die Vereinbarungen über Arbeitszeitregelungen, die in verschiedenen Sektoren des Verkehrssektors getroffen wurden. So wurden 2006 in einer Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen im Seeverkehr bestimmte Bestimmungen des Seearbeitsübereinkommens der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in das Gewerkschaftsrecht übernommen. Das "Recht auf kollektives Recht" wurde auch in der Europäischen Sozialcharta des Europarates von 1961 (Artikel 6) zum Grundrecht erklärt. Die Auslegung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit in Artikel 11 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat einen gewissen Schutz auch auf Tarifverhandlungen ausgedehnt (Wilson und die Nationale Journalistenunion; Palmer, Wyeth und die National Union of Rail, Maritime and Transport Workers; Doolan u. a. gegen das Vereinigte Königreich, beschlossen am 2. Juli 2002).

Auf europäischer Sektoraler Ebene gab es in einer Reihe von Sektoren Tarifverträge, die in der Regel die Bestimmungen der Arbeitszeitrichtlinie (Richtlinie 2003/88/EG) umsetzen. Die sektoralen Tarifverhandlungen auf europäischer Ebene standen jedoch in jüngster Zeit im Mittelpunkt der Kontroverse, nachdem die Europäische Kommission im Oktober 2013 beschlossen hatte, einem sektoralen Tarifvertrag über Gesundheit und Sicherheit im europäischen Friseursektor keine rechtliche Grundlage zu gewähren. Die Kommission stellt fest, dass transnationale Unternehmensvereinbarungen in den letzten zehn Jahren seit den ersten Initiativen im Jahr 2000 an Bedeutung gewonnen haben. Bis Anfang 2012 wurden 224 solcher Vereinbarungen in 144 Unternehmen verzeichnet, die hauptsächlich ihren Hauptsitz in Europa haben und mehr als 10 Millionen Mitarbeiter umfassen. Diese Reihe europäischer Rechtsgarantien bildet den Hintergrund für die Anerkennung der zentralen Tarifverhandlungen durch die EU.

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